Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Leben in Kenia’ Category

Wie die Zeit vergeht!

In der vergangenen Woche habe ich die neuen Reisepässe unserer Kinder von der Deutschen Botschaft in Nairobi abgeholt. Im direkten Vergleich der Passfotos habe ich gestaunt, wie doch die Zeit vergangen ist! Links sieht man die alten Pässe von Salome und Josias kurz vor unserer ersten Ausreise nach Kenia 2008 und rechts die neuen.

Kinderreisepass

Beim Fotografen hatten wir viel Spaß! Salome hat sich strikt an die Vorgabe gehalten, für die biometrischen Passbilder nicht zu lachen. Aber Josias hat einen Lachanfall nach dem nächsten bekommen, sodass der Fotograf schon fast verzweifelt ist. Aber es ist dann doch noch ein brauchbares Bild herausgekommen.

Besonders stolz waren Salome und Josias übrigens, dass sie auf ihrem Reisepass sogar selbst unterschreiben durften!

Werbeanzeigen

Read Full Post »

Geigerzähler im Einsatz

Geigerzähler im Einsatz

In Kenia werden Autos in den allermeisten Fällen aus Japan importiert. Auch unser Dienstfahrzeug, ein gebrauchter Nissan X-Trail, kam Anfang Dezember nach einer langen Schiffsreise aus Japan an. Natürlich haben wir den Wagen erst mal auseinandergenommen und gründlich geputzt. Ich staunte nicht schlecht, als ich unter der Rücksitzbank neben Haarclips und Armbändern auch eine Stadtkarte fand – von FUKUSHIMA! Die Karte zeigte die Innenstadt und alle Sehenswürdigkeiten der Stadt ab, die durch die Atomkatastrophe von 2011 eine traurige Bekanntheit erreichte. Seitdem werden Autos beim Import in Kenia auf Strahlenbelastung überprüft.

Als uns unser CFI-Projektmanager vor einigen Wochen besuchte, erzählte er von einem Fall einer Partnergesellschaft in einem Nachbarland, die ein aus Japan importiertes Fahrzeug zur Entsorgung zurück nach Japan schicken musste, weil es so stark radioaktiv kontaminiert war. Da wurde uns doch etwas mulmig, gerade wenn man bedenkt, dass man mit ein wenig Schmiergeld hier vermutlich jedes Zertifikat bekommen kann, das man sich denken kann. So habe ich unverzüglich einen Fachmann vom „Radiation Board of Kenya“, der zuständigen Behörde, zur Prüfung herbestellt. Der Mann hat den Wagen von allen Seiten inkl. Motorraum, Sitze, Armaturenbrett, Kofferraum, Motorhaube und Dach mit seinem Geigerzähler gründlich vermessen. Und natürlich bin ich ihm nicht von der Seite gewichen! Die Erleichterung war groß, dass die gemessenen Werte der üblichen Umgebungsstrahlung entsprachen und deutlich unter den Werten lagen, die z.B. in einem Krankenhaus herrschen. So können wir also mit ruhigem Gewissen weiterfahren und das Auto braucht nur zu strahlen, wenn es gerade gewaschen wurde. 🙂

Read Full Post »