Feeds:
Beiträge
Kommentare
b_DSC7636

Backofen mit Ober- und Unterhitze

Im März besuchten wir eine Konferenz vonChristliche Fachkräfte International“ in Uganda. Den größten Teil unserer Kollegen kannten wir bisher noch nicht. Zu der einwöchigen Veranstaltung waren alle CFI-Entwicklungshelfer eingeladen, die in Afrika stationiert sind. Eine Kollegin aus Uganda hat demonstriert,wie man mit wenig Materialaufwand Backöfen erstellt, mit dem man Brot, Kuchen oder andere Leckereien zaubern kann. Selbstverständlich mit Ober- und Unterhitze.

e_DSC7728

CFI-Unternehmensberater aus Uganda, Äthiopien und Kenia

Besonders spannend waren Gespräche mit den Kollegen, die eine vergleichbare Arbeit in Uganda und Äthiopien machen. Wir haben nicht nur unsere Materialien, sondern auch Herausforderungen und Lösungsansätze ausgetauscht. Wir haben die Gemeinschaft mit den über 50 Kollegen samt ihren Familien sehr genossen. Und die Projektmanager brachten für jeden Auslandsmitarbeiter Käse und Salami aus Deutschland, was für uns natürlich ein Fest war! Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie vielfältig die Arbeitsbereiche von CFI sind und wir sind froh, Teil dieser Familie zu sein.

cfi_DSC_3677_s

Gruppenfoto der CFI-Konferenz in Uganda 2015

Werbeanzeigen
viewDSC06475

Ausblick aus unserem Klassenzimmer

DSC06854

Energizer auf dem Schulhof

IMG_1136 DSC06882 DSC06960 DSC07478 DSC07702 Im November war ich in der Kibera Girl’s Soccer Academy eingeladen, eine Art Sportgymnasium im Slum Kibera. Dort habe ich mit ca. 25 Abiturientinnen eine Woche lang mein Business Seminar gehalten.

Das spannende war für mich, zum ersten Mal mit einer Gruppe zu arbeiten, die noch keine Erfahrungen mit eigenen Geschäften gemacht haben. Während des Seminars haben sich Interessengruppen von 2 bis 4 Personen gebildet, die sich in der gleichen Branche selbstständig machen möchten. Die Interessengruppen reichten vom Schuhhandel über Restaurant bis zum Fotostudio. Und in einer Mädchenschule durften natürlich Kosmetikvertrieb und Haarsalon nicht fehlen! So wurde das Seminar sehr konkret.

An einem Tag sind die Interessengruppen in den Slum gegangen und haben Geschäftsleute aus ihrer Wunschbranche interviewt. Wie haben sie angefangen? Was waren die größten Probleme? Was würden sie jemandem raten, die sich in der Branche selbstständig machen möchte? usw. Das war besonders Hilfreich für die jungen Damen.

Zum Ende des Seminars hat jede Gruppe einen eigenen Businessplan geschrieben, mit dem sie z.B. bei Familie oder Freunden um Unterstützung werben (Startkapital leihen) oder gar einen Micro-Kredit bei einer Bank beantragen können. Und natürlich gab es schöne, bunte Teilnahmezeugnisse. Ganz wichtig!

Ich war sehr beeindruckt von der Kreativität der Mädchen und hätte gerne mal ihre Lebensgeschichten erfahren. Aber das hat sich nicht ergeben bzw. wäre vielleicht auch nicht angebracht gewesen. Die schriftliche Feedback-Runde am letzten Tag war auf jeden Fall überwältigend! Von „Jetzt traue ich mir zu, ein Geschäft zu eröffnen“ bis zu „Dieses Seminar hat mein Leben verändert“ 🙂 war alles dabei. Und der Programmkoordinator der Schule hat mir mehrfach gesagt, das sei das beste Seminar, das die Schule je hatte. Das nächste Jahr ist auf jeden Fall schon gebucht.

Mir hat es sehr viel Freude gemacht, auch wenn es sehr arbeitsintensiv war. Ich habe teilweise bis in die Nacht hinein mein Programm für den nächsten Tag umgeschrieben und neue Aufgaben erstellt, weil mir konkreter Bedarf aufgefallen ist. Schön war, dass wir eine ganze Woche Zeit hatten, so konnte ich auf die einzelnen Interessengruppen eingehen und mir Zeit für jede Gruppe nehmen.

Es ist sehr ermutigend wenn man erfährt, dass die Arbeit den Leuten wirklich konkret etwas bringt.

Rundbrief und Links

2014-11_ZieglerNews_06_01Unser aktueller Rundbrief ist fertig und ist HIER abrufbar! Eränzend dazu gibt es einige Publikationen, auf die wir aufmerksam machen möchten:

Das CSR-Magazin ist die Fachlektüre für „Corporate Social Responsibility“, also soziale Unternehmensverantwortung. In der Titelstory der aktuellen Ausgabe wird neben den United Nations, der GIZ und anderen großen Organisationen auch von unseren Business Seminaren berichtet! Einen Auszug mit freundlicher Genehmigung von www.csrmagazin.de gibt es HIER.

Außerdem gibt es einen interessanten Artikel über unsere Arbeit in den aktuellen CFI-Nachrichten:

CFI_Nachrichten

Übrigens: Wir gehen ja mit risigen Schritten auf Weihnachten zu. Vielleicht gibt es ja eine gute Geschenkidee von Angalia, unserer Initiative für fair gehandelten Schmuck aus Kenia! Wer schnell bestellt, kann sich sogar direkt aus Kenia beliefern lassen! Gleich mal die Angalia-Broschüre durchstöbern (HIER klicken).

Die ersten Seminare für Kleinstunternehmer habe ich in verschiedenen Teilen von Nairobi gehalten. Viele der Teilnehmer kamen aus Kenias größtem Slum Kibera. So war es Zeit für mich, Seminare direkt im Kibera-Slum selbst anzubieten. Zwischen Wellblechhütten wurden aus drei verschiedenen Häusern Stühle aufgestellt, Wäscheleinen halfen bei der Anbringung von Schulungsmaterialien. Erwartungsgemäß war es ein großer Vorteil, denn die Teilnehmer waren in ihrer gewohnten Umgebung deutlich sicherer und es entwickelte sich eine tolle Dynamik. Ein paar Eindrücke der Seminare mitten aus dem Kibera-Slum: (für größere Ansicht aufs Bild klicken)

DSC06179   DSC06140 DSC06153DSC06124 DSC06308 DSC06316 DSC06328 DSC06343 DSC06350 DSC06364 DSC06370 DSC06374

Wie die Zeit vergeht!

In der vergangenen Woche habe ich die neuen Reisepässe unserer Kinder von der Deutschen Botschaft in Nairobi abgeholt. Im direkten Vergleich der Passfotos habe ich gestaunt, wie doch die Zeit vergangen ist! Links sieht man die alten Pässe von Salome und Josias kurz vor unserer ersten Ausreise nach Kenia 2008 und rechts die neuen.

Kinderreisepass

Beim Fotografen hatten wir viel Spaß! Salome hat sich strikt an die Vorgabe gehalten, für die biometrischen Passbilder nicht zu lachen. Aber Josias hat einen Lachanfall nach dem nächsten bekommen, sodass der Fotograf schon fast verzweifelt ist. Aber es ist dann doch noch ein brauchbares Bild herausgekommen.

Besonders stolz waren Salome und Josias übrigens, dass sie auf ihrem Reisepass sogar selbst unterschreiben durften!

Victor_sNachwuchs bei Angalia! Unsere Angalia-Mitarbeiterin Elizabeth hat einen gesunden Sohn zur Welt gebracht. Victor hat uns mit gerade einmal neun Tage gleich um den Finger gewickelt! Seine Mama stellt bei Angalia die Wickel-Armbänder her und ist dankbar für das Einkommen, dass sie mit der Produktion verdient.

Mehr über unsere Angalia-Initiative erfahrt Ihr z.B. bei Facebook (hier klicken) oder in unserem neuen Rundbrief (hier klicken).

Bei meiner Arbeit in Nairobi begegnet mir immer wieder sehr großes Potential und Kreativität. Diese Eigeninitiativen möchten wir von Real Stars unterstützen und fördern. Dazu haben wir das Projekt „Angalia“ ins Leben gerufen.

Das Wort „Angalia“ ist Suaheli und bedeutet so viel wie „ansehen“ oder „betrachten“, aber auch „Da schau her!“ oder „Sieh mal einer an!“. Mit „Angalia“ bieten wir fair gehandelte Accessoires an: Ausgewählte Schmuckstücke wie Halsketten oder Armbänder werden in Kürze zunächst in verschiedenen Kirchen und Gemeinden Deutschlands erhältlich sein.

Jedes Angalia-Produkt ist handgemacht und fair gehandelt! Der Erlös geht in karitative Projekte, z.B. die Finanzierung der Schulbildung benachteiligter Kinder in Kenia. Mit dem Kauf eines Angalia-Artikels tust Du also nicht nur Dir oder Deinen Freunden etwas Gutes, Du unterstützt damit auch kenianische Familien in Armut!

Die Angalia-Initiative ist für uns eine gute Möglichkeit, lokale Kleinstunternehmer mit fairen Preisen zu fördern und gleichzeitig Einkommen für Real Stars-Projekte zu generieren. Denn der Profit geht zu 100% in unsere sozialen Projekte!

Also gleich mal die Angalia-Website www.angalia.org durchstöbern und unser Projekt bei Facebook „liken“!! www.facebook.com/angalia.org